Cashflow-Game: Steigerung der finanziellen Intelligenz und Wohlstand durch passives Einkommen

Cash Flow Game Am Samstag, 17.8.2013 ging in Bern eine neue Partie Cashflow-Game gespielt, organisiert von Unternehmer und Lifestyle Business Coach Ueli Gertsch. Die Zebrameise liess es sich nicht nehmen an diesem Anlass teilzunehmen und hat mitgespielt.

An einem schönen Sommerabend, versammelten sich sechs Teilnehmer mit dem Ziel, so einiges über Finanzen, Geldzuflüsse, passives Einkommen, finanzielle Verbindlichkeiten und Vermögen zu lernen.

Very Classy! Gediegene Anfahrt

Wir haben uns für die spezielle und stilvolle Anreise mit Oldtimer entschieden. Dazu haben wir die hervorragenden Dienstleistungen von Argovia Classic in Anspruch genommen und zu günstigen Konditionen einen Cabriolet Austin Healey Sprite gemietet. Etwas abenteuerlich wurde es einmal als das gute Stück nicht anspringen wollte. Kann passieren. Doch auch das haben wir in den Griff gekriegt und danach lief alles wie am Schnürchen. Die Zebrameise schwang ihre vier Hufen rein und los gings. Der Motor brummte und dröhnte, einfach eine coole Sache. 51 Jahre ist der Austin Healy alt, schnurrt aber noch wie ein junges Kätzchen. Via Solothurn ging es nach Bern und weil wir etwas zu früh dran waren, setzen wir uns ins Restaurant am Schwellenmätteli. Darüber berichten wir ein anderes Mal. Ein echter Geheimtipp!

Cabriolet Austin Healey Sprite

Schnurrt wie ein Kätzchen: 1962er Cabriolet Austin Healey Sprite

Der Spielverlauf

Doch dann ging es los, das Cashflow-Game. Während rund 3 Stunden spielten wir ein spannendes Spiel und konnten dabei so einiges dazu lernen. Im Spiel geht es um folgendes: Wir verdienen unser Geld in einem Beruf den wir jetzt im Moment ausüben. Das Geld das wir dabei einnehmen, sprich unser Lohn, sollte nach Möglichkeit höher sein als die Ausgaben, die man monatlich hat (diese Weisheit brachten wir selbstverständlich schon ans Spiel mit). Wie schafft man es nun aber aus dem ständigen Hamsterrad rauszukommen. Wir kriegt man es hin, dass das Geld sich selbstständig vermehrt? Welche Lösungen bieten sich an, wenn man bloss über einen kleinen Grundlohn verfügt?

Die Antwort liegt nicht darin, alles mögliche zu tun, um sein Gehalt zu aufzubessern. Vielmehr sollte man sich auf das passive Einkommen konzentrieren. Mit gezielten und wohl überlegten Investitionen im kleinen Stil, schafft man es, ein zusätzliches Einkommen zu generieren, welches zu mehr Wohlstand und Sicherheit führt.

Das Spiel strotz nur so von Variantenreichtum. Unzählig viele Investitionsmöglichkeiten werden angeboten. Vom Kauf von Wohnungen und Häusern über Aktien und Obligationen, bis hin zu Beteiligungen an Firmen. Aber auch „faule Eier“, die zwar verlockend tönen, sich aber beim genaueren Hinsehen als flopp erweisen, sind mit dabei. Wie im richtigen Leben halt.

Learning: Auch mit schmalem Budget lässt sich viel bewerkstelligen

Wer denkt, solche Investitionen könnten eh nur Reiche tätigen (und dadurch von dieser Spielerfahrung profitieren), der irrt! Jeder Spieler erhält durch seinen Beruf, den er vor Spielbeginn durch ziehen einer Karte zugelost bekommt, einen Grundlohn. Die finanziellen Verbindlichkeiten sind massgebend entscheidend, ob man es schafft, sein Einkommen so zu verbessern, dass man von soliden Einnahmen seiner Investitionen leben kann.
Zum Spielstart zieht also jeder eine Karte, wodurch „das neue ich“ bestimmt wird. Diese Karte gibt nicht nur vor welchen Beruf man ausübt, sondern auch wie viel man damit verdient und wie hoch die monatlichen Ausgaben sind. Mein Gegenüber hatte beispielsweise doppelt soviel Grundlohn als ich, was mich zunächst mal irritierte und das Spiel für mich uninteressanter machte. Als Laie hatte ich jedoch die mit seinem Einkommen verbundenen höheren Ausgaben völlig ausgeblendet. Und so erwiesen sich meine tieferen Ausgaben im Verlauf des Spiels trotz tieferem Einkommen zu meinem Vorteil.

Learning: Nachhaltige Entscheidungen

Wurde einem mal ein Job zugewiesen, darf man würfeln und zieht – sofern man auf einem Feld landet, das zu Deals berechtigt – eine Spielkarte. Diese Deals stehen den Spielenden jeweils als Kaufangebot zur Verfügung. Die Devise lautet dann: Kaufen oder nicht kaufen. Das könnte beispielsweise so aussehen:

Ein Mehrfamilienhaus steht zum Verkauf.
Kosten: 1‘500‘000
Anzahlung: 300‘000
Hypothek: 1‘200‘000
Zinsen aus der Investition: 45‘000
Möglicher Verkaufswert nach Rennovation: 1‘600‘000 bis 1‘800‘000

An sich ein gutes Geschäft, sofern die flüssigen Mittel vorhanden sind, um sich das Gebäude leisten zu können. Sind diese nicht vorhanden, hat man die Wahl den Deal sausen zu lassen und die Karte zurück zu legen, einen Kredit aufzunehmen oder sich zur Finanzierung mit andern Spielern zusammen zu tun. Aber aufgepasst: Übersteigen dann die Bankzinsen die passiven Einnahmen, weil wir uns nun verschulden und die Zinsen aus dem Renditeobjekt nicht mehr hoch genug sind, macht eine Investition wenig Sinn. Oder sind die Zinsen, die dir persönlich gutgeschrieben werden noch interessant genug, wenn die Finanzierung gemeinsam mit Mitspielern erfolgt?

Cashflow-Game: Spielrunde

Das alles mag möglicherweise etwas kompliziert klingen. Ueli Gertsch ist aber immer unterstützend an der Seite und greift beratend ein, wenn Hilfe gefragt ist. Er bringt dabei auch seine jahrelange Erfahrung als Bankfachmann mit.

Nach 3 Stunden hat es in unserer Runde gerade mal eine Person geschafft, sich seinen Lebensunterhalt durch passive Einnahmen zu finanzieren. Es ist also definitiv nicht so, dass alle Teilnehmer das Spiel mit dicken Geldbeuteln beenden. Es braucht im Spiel, genau wie auch im richtigen Leben, etwas Glück und vor allem auch die richtige Investition zum richtigen Zeitpunkt. Wohl dosierte und gut durchdachte Investitionen ohne Risiko einzugehen, hat aber allen ein zusätzliches Einkommen beschert.

Fazit

Das Spiel ist überaus spannend, unterhaltend und man lernt wirklich viel über den eigenen Umgang mit Geld oder wie man es machen könnte. Wir können eine Spielrunde für jeden nur empfehlen. Anmelden kann man sich via http://www.ueligertsch.ch/web/die-chancen/cashflow-club.html.

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